Neue US-Regeln für Export bestimmter Hochleistungs-Chips

Das US-Handelsministerium hat neue Vorgaben veröffentlicht, nach denen Ausfuhrgenehmigungen für bestimmte Hochleistungs-Chips nach China geprüft werden. Zuständig ist das Bureau of Industry and Security (BIS)

Künftig will das BIS Anträge auf Ausfuhrgenehmigungen für den Nvidia H200, den AMD MI325X und vergleichbare Chips von Fall zu Fall bewerten und streng prüfen. Eine Genehmigung soll möglich sein, wenn bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllt sind. 

Hintergrund ist eine Ankündigung von Präsident Trump vom 8. Dezember 2025, in der erklärt wurde, dass die Vereinigten Staaten den Versand des H200 und ähnlicher Produkte an zugelassene Kunden in China erlauben wollen. Das Ziel bestehe darin, die nationale Sicherheit zu stärken und gleichzeitig die technologische Wettbewerbsfähigkeit der USA zu sichern. 

In ihren Lizenzanträgen müssen Unternehmen nachweisen, dass der Export dieser Produkte nach China die weltweit verfügbare Halbleiterproduktionskapazität für US-Kunden nicht verringert. Zusätzlich muss der Käufer in China Export-Compliance-Verfahren eingeführt haben, darunter eine systematische Kundenprüfung. Darüber hinaus soll das betreffende Produkt in den Vereinigten Staaten durch unabhängige Dritte getestet worden sein, um Leistung und Sicherheit zu überprüfen. 

Auch wenn die USA den Exportweg wieder öffnen: China scheint zumindest teilweise Lieferungen zu blockieren. Laut aktuellen Berichten gibt es außerdem Probleme bei der Einfuhr über den Zoll


Links: 

Revision to License Review Policy for Advanced Computing Commodities

Department of Commerce Revises License Review Policy for Semiconductors Exported to China

Quelle:

Bureau of Industry and Security