Wichtige Antidumping-Maßnahmen und -Verfahren in der EU – August 2024

Die Europäische Union hat im August 2024 eine Reihe wichtiger Verordnungen und Verfahren im Bereich der Antidumping-Maßnahmen veröffentlicht. Diese betreffen verschiedene Einfuhren aus der Volksrepublik China sowie aus weiteren Ländern. Die folgenden Maßnahmen und Überprüfungen sollten von Fachleuten in den betroffenen Branchen genau beobachtet werden, da sie erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel und die Preise haben können.


Überblick der wichtigsten Änderungen und neuen Verfahren

1. Berichtigung und Änderung der Verordnung zu nahtlosen Rohren aus Edelstahl (EU 2024/2137)

Am 2. August 2024 veröffentlichte die Europäische Kommission die Durchführungsverordnung (EU) 2024/2137 zur Berichtigung und Änderung der Verordnung über Antidumpingzölle auf nahtlose Rohre aus rostfreiem Stahl mit Ursprung in China. Diese Verordnung folgt auf eine Auslaufüberprüfung gemäß Artikel 11 Absatz 2 und passt die bisherigen Regelungen entsprechend an.
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2. Einleitung einer teilweisen Interimsüberprüfung von Trichlorisocyanursäure aus China

Am 6. August 2024 wurde die Einleitung einer Interimsüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen gegenüber Trichlorisocyanursäure aus der Volksrepublik China bekannt gegeben. Diese Überprüfung könnte zu einer Änderung der bestehenden Zölle führen.
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3. Antidumpingverfahren zu warmgewalzten Flacherzeugnissen aus Ägypten, Indien, Japan und Vietnam

Am 8. August 2024 startete die Kommission ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von warmgewalzten Flacherzeugnissen aus Eisen und Stahl aus Ägypten, Indien, Japan und Vietnam. Die Untersuchung könnte zu neuen Zöllen auf diese Produkte führen.
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4. Vorläufiger Antidumpingzoll auf Biodiesel aus China (EU 2024/2163)

Mit der Durchführungsverordnung (EU) 2024/2163 vom 14. August 2024 wurde ein vorläufiger Antidumpingzoll auf Biodiesel aus China eingeführt. Diese Maßnahme ist Teil eines laufenden Verfahrens und könnte in der Zukunft angepasst oder verstetigt werden.
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5. Einleitung eines Antidumpingverfahrens zu Kettenplatten aus Stahl aus China

Am 23. August 2024 wurde ein neues Antidumpingverfahren zu Kettenplatten aus Stahl aus China eröffnet. Dieses Verfahren könnte in der Einführung von zusätzlichen Zöllen resultieren.
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6. Überprüfung zum Auslaufen der Antidumpingmaßnahmen auf Fahrräder aus China

Am 29. August 2024 leitete die Kommission eine Überprüfung der Antidumpingmaßnahmen auf Fahrräder aus China ein, da diese Maßnahmen auslaufen. Die Überprüfung wird klären, ob die Zölle verlängert werden.
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7. Teilweise Interimsüberprüfung der Antisubventionsmaßnahmen zu Endlosglasfaserfilamenten aus China

Am 30. August 2024 wurde die Einleitung einer teilweisen Interimsüberprüfung der Antisubventionsmaßnahmen gegenüber Endlosglasfaserfilamenten aus China bekannt gemacht. Hierbei geht es um mögliche Anpassungen bestehender Subventionszölle.
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8. Interimsüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen zu Endlosglasfaserfilamenten aus China

Parallel dazu wurde am gleichen Tag eine Interimsüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen auf die Einfuhren von Endlosglasfaserfilamenten aus China eingeleitet. Dies könnte zu einer Änderung der bisherigen Antidumpingzölle führen.
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Fazit
Die Einführung neuer Zölle sowie die Überprüfungen bestehender Maßnahmen spiegeln die kontinuierlichen Bemühungen der EU wider, den Markt vor unfairem Wettbewerb zu schützen. Unternehmen, die in den betroffenen Branchen tätig sind, sollten die Entwicklungen genau im Auge behalten, um rechtzeitig auf mögliche Änderungen zu reagieren.
 

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