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Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserem Newsletter Nr. 12/2026 informieren wir Sie über Neuigkeiten aus unserem Beratungsbereich Zollrecht.
 

Zollrecht

Neue Antidumpingmaßnahmen und handelspolitische Maßnahmen für Einfuhren in die EU erlassen

Die Europäische Kommission hat in den vergangenen Wochen Antidumping- und Ausgleichszölle sowie vorbereitende Maßnahmen für Ursprungswaren oder aus bestimmten Staaten versendete Waren erlassen. Zu diesen Staaten gehören die Volksrepublik China, Indien, Indonesien, die Republik Korea, das Königreich Saudi-Arabien, Taiwan, das Königreich Thailand, die Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika. Zudem werden künftig insbesondere weitere Einfuhren zollamtlich erfasst und weitere Verfahren eingeleitet und eingestellt.

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Elektronische Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 aus der Schweiz seit März 2026

Die Schweiz stellt seit März 2026 elektronische Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 aus. Für Unternehmen im EU-Schweiz-Handel ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung, bringt aber auch neue Anforderungen an die Prüfung der Echtheit der Unterlagen mit sich.

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Aktuelle Entwicklungen bei der zentralen Zollabwicklung

Mit der Einführung des ATLAS-Release 10.2 ergeben sich mehrere praxisrelevante Änderungen für Unternehmen im Bereich der Einfuhr. Neben der Weiterentwicklung der zentralen Zollabwicklung betreffen diese insbesondere die Nutzung von Kontingenten, den internationalen Nachrichtenaustausch sowie die Anwendbarkeit von EDI-Dokumentationen und Codelisten. Außerdem haben weitere Länder auf der Ausfuhrseite CCE für die zentrale Zollabwicklung implementiert. 

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F-Gase: Nationale Regelungen zu fluorierten Treibhausgasen in Kraft getreten

Mit den Änderungen im Chemikaliengesetz und der neuen Chemikalien-Klimaschutzverordnung verschärft Deutschland die Vorgaben für fluorierte Treibhausgase. Erfahren Sie hier alles über die neuen Nachweispflichten beim Geräteverkauf, verschärfte Sanktionen und die aktualisierten Anforderungen an Sachkunde und Zertifizierung.

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Seit 01.05.2026: Voranmeldung für Durchgangsprozesse in Österreich

Die österreichische Zollverwaltung hat darüber informiert, dass seit dem 01.05.2026 eine verpflichtende Voranmeldung bei der Durchgangszollstelle abzugeben ist. Die Übergangsphase endete zum 30.04.2026.

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Zollwert und immaterielle Leistungen: EuGH konkretisiert Hinzurechnungstatbestände

Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass auch im EU-Inland erstellte immaterielle Leistungen wie Druckvorlagen den Zollwert erhöhen können, sofern sie einen engen Bezug zu den Umschließungen der Ware aufweisen. Solche Kosten aufgrund ihres Entstehungsortes in der Union pauschal unberücksichtigt zu lassen, ist daher nicht zulässig. Unternehmen sollten daher ihre unentgeltlichen Beistellungen – ob materiell oder geistig – dringend auf ihre Relevanz für die Zollwertermittlung prüfen.

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Neue Zolldrohungen gegen EU-Fahrzeuge und weiterer Rückschlag für US-Zollpolitik vor Gericht

Die US-Zollpolitik bleibt politisch wie rechtlich hoch umstritten. Während Präsident Trump der EU eine Frist bis zum 4. Juli 2026 setzt und erneut mit höheren Zöllen auf EU-Waren – insbesondere Autos und Lkw – droht, hat der Court of International Trade die auf Section 122 des Trade Act of 1974 gestützten globalen Zusatzzölle von 10 % für unzulässig erklärt. Die Entscheidung gilt bislang allerdings nur zugunsten der konkret klagenden Importeure.

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